Nr. 61-64 von Fabian Leuenberger / Marco Jann
«Das Café als Ort der leisen oder lauten Gesprächsfetzen und Textextrakten, sich ruhig oder emsig ständig neu konstitutionierend: what goes up must
come down, nach allen Regeln der Kunst.» / Bearbeitung: Gouache auf Holz
Nr. 65-68 von Kueng Caputo
«The easy, the cheesy, the double and the princess»
Bearbeitung: Sitzfläche aus Holz, verschieden farbiger Schaumstoff
Nr. 69-72 von Andreas Saxer
«Ebenfalls bei HorgenGlarus in Produktion ist der „Moser-Stuhl“ mit eingelassenem Joncgeflecht. Die eingebrannten Tessiner-, Zäuner- und Mattengeflechte ergänzen den interpretierten „Moser-Stuhl“ zu einem Vierer-Set und weisen auf ein traditionelles Handwerk mit vielfältigen Flechtmustern hin.» / Bearbeitung: Buche Natur mit Brandkolben bearbeitet, geölt
Nr. 73-76 von Dylan Gregory
«The Daltons» / Bearbeitung: Buchenholz, Fichte, Eisenkette
Nr. 77-80 von Frédéric Dedelley
«Konstruktiv für die industrielle Massenproduktion optimiert und ästhetisch auf die reine Form reduziert, sind die Stühle von HorgenGlarus Paradebeispiele der Schweizer Moderne. Was haben aber diese Stühle für eine Abstammung? Gäbe es sie ohne die Tradition der Bauernmöbel?
Nein, behaupte ich.
Diese Stühle kann man durchaus als industrielle Umsetzung der Stabellen-Typologie verstehen; Monomaterialität, Effizienz der Konstruktion, in Varianten deklinierter Archetyp. Was die beiden Typen klar unterscheidet ist – ganz im Geiste der Moderne- das Weglassen jeglicher Ornamentik bei Horgenglarus. Da setzt mein Eingriff an; von Stabellen inspirierte Verzierungen machen die Verwandtschaft der industriellen Produktion mit der handwerklichen Tradition sichtbar. Auch die Moderne hat manchmal Heimweh…»




